
(Bericht von osthessensport.de vom 5. Mai 2012)
Willingen (jg) – Das Spiel hätte definitiv ein paar mehr Zuschauer und nach Ansicht der Bad Sodener auch einen besseren Schiedsrichter verdient gehabt. Im Abstiegskrimi siegte Willingen nach einem völlig verrückten Spiel mit 6:5 (3:4) gegen wacker kämpfende Sprudelkicker, die nach dem Spiel kollektiv am Boden zerstört waren.
„Wie man mit vier, fünf Entscheidungen ein Spiel beeinflussen kann, hat das Schiedsrichtergespann heute eindrucksvoll bewiesen“, konstatierte der von den Unparteiischen völlig enttäuschte Bad Sodener Coach Michael Mohr. Mit der Leistung seiner Mannschaft war er hingegen über weite Strecken zufrieden - allerdings ermöglichten zwei Tiefschlafphasen von jeweils rund zehn Minuten dem Gegner fünf der sechs Tore. „Aber drei davon hätten gar nicht zählen dürfen“, beklagte Mohr. Beide Foulelfmeter seien sehr zweifelhaft gewesen und außerdem sei ein Tor trotz klarer Abseitsposition gegeben worden. Auf der anderen Seite verwehrte Schiedsrichter Steffen Raabe (Münchhausen) gleich mehrfach eine mögliche Vorentscheidung kurz nach der Pause zu einer erneuten Zwei-Tore-Führung: „Einen klaren Elfmeter und ein klares Tor hat er uns da nicht gegeben.“ .........
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